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Philipp Schilling – größter Erfolg die Big Ten Conference

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Philipp Schilling

Torwart Philipp Schilling wechselt vom FC Speyer zum FV Dudenhofen. Im Interview spricht er über den Wechsel zum FVD, der Kampf um den Stammplatz sowie sein Vorbild Manuel Neuer. 

Bist du überzeugt davon, die Nummer 1 im Tor zu werden?

Natürlich bin ich nicht nach Dudenhofen gewechselt, um mich freiwillig auf die Bank zu setzen, aber ich bin mir der Schwere der Aufgabe bewusst. Malcolm Little ist ein sehr guter Torwart und als Teamsportler möchte ich, dass derjenige spielt, der die Mannschaft am besten unterstützen kann. Ich werde alles tun, um dieser Torwart zu sein.

Bald wirst du für alle drei Vereine auf dem Platz gestanden haben: Was unterscheidet den FV Dudenhofen, TuS Mechtersheim und den FC Speyer?

Das ist eine sehr gute Frage. Alle Vereine sind sehr unterschiedlich. Der TuS als langjährige Kraft in der Oberliga, jedoch sehr kleiner Verein, da die Jugend eine Spielgemeinschaft ist. FC Speyer als riesiger Verein, der durch gute Jugendarbeit besticht und allmählich in der aktiven Mannschaft die Früchte davon ernten möchte. Und der FVD als tolle Gemeinschaft, die in den letzten Jahren sich spielerisch extrem entwickelt hat und gleichzeitig Werte wie Zusammenhalt nicht vernachlässigt. Ich freue mich Teil dieser Gemeinschaft zu werden.

Wieso hast Du dich für einen Wechsel entschieden, obwohl du mit dem FC auch in der Oberliga hättest spielen können?

Ich habe mich entschieden als noch nicht feststand, dass wir mit dem FC aufgestiegen sind. Die Gespräche mit Christian Schultz als Verantwortlichem und Steffen Litzel als Trainer haben mich von Anfang an überzeugt. Zudem habe ich in Dudenhofen eine noch bessere sportliche Perspektive für das Team und hoffentlich auch mich gesehen.

Wie würdest Du Deinen Spielstil beschreiben?

Ich bin ein sehr ehrgeiziger und was Fußball anbelangt perfektionistisch veranlagter Torwart. Ich sehe mich als Teil der Defensive und nicht nur als derjenige, der Fehler anderer ausbaden muss. Ich würde mich als modernen Torwart bezeichnen, der gut mit dem Ball am Fuß ist und das Spiel liest.

Was sind Deine Stärken?

Zu meinen größten Stärken zähle ich die Organisation der Abwehr, um bestmöglich als Team zu verteidigen. Dies schaffe ich auch als mitspielender Torwart und natürlich als Schussverteidiger. Ich sehe mich als technisch gut ausgebildeten Torwart.

Wer ist dein Vorbild auf dem Platz?

Ich gebe als Vorbild immer Manuel Neuer an, weil er das Torwartspiel für alle nachfolgenden Torhüter revolutioniert hat. Eine beeindruckende Entwicklung wie beispielsweise die von Marc-André ter Stegen wäre ohne ihn in meinen Augen nicht möglich gewesen.

Wie überbrückst Du die fußballfreie Zeit?

Weinend auf dem Sofa (lacht). Ich habe mich individuell durch Joggen und Stabi-Übungen fitgehalten, zudem gehe ich seit der Wiedereröffnung wieder ins Fitnessstudio. Um dem täglichen Home-Office zu entgehen gehe ich zudem gerne Golfen, da dies ebenfalls wieder erlaubt ist.

Was reizt dich am FVD?

Dudenhofen ist der erfolgreichste Verein der Region in der zuletzt abgebrochenen Saison. Dies sollte sportlich Anreiz genug sein. Zudem möchte ich einen langfristigen Verein für mich finden, in dem ich mich wohlfühle und Spaß habe. 

War der Aufstieg mit dem FC Dein größter Erfolg?

Ich bin froh schon einige Erfolge in meiner Laufbahn feiern zu können. Der Aufstieg mit dem FC Speyer ist mein zweiter Aufstieg in die Oberliga nach der Verbandsligameisterschaft 2015 mit dem TuS Mechtersheim. Meine sportlich größten Erfolge habe ich dennoch in den USA feiern dürfen, wo wir die prestigeträchtige Big Ten Conference gewinnen konnten und ich auch individuell mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde.

Quelle: Nico Henrich

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