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Styblo fühlt sich perfekt aufgehoben

Jannik Styblo

Jannik Styblo

 Am Samstag (16 Uhr) trifft Oberligist FV Dudenhofen zuhause auf Eintracht Trier. Mit dabei ist der im Winter von Lokalrivale TuS Mechtersheim gekommene Neuzugang Jannik Styblo.Dass es überhaupt zum Winterwechsel nach nur einem halben Jahr an der Kirschenallee kam, war nicht seine Entscheidung. „Nachdem ich die Nachricht erhalten habe, dass ich die Vorbereitung nicht mit dem Oberligateam absolvieren darf, war die Enttäuschung sehr groß und ein Wechsel unumgänglich“, sagt der Flügelstürmer. Der TuS hatte sich auch in der Pause in der Offensive verstärkt. Am gleichen Abend gab es noch ein Gespräch mit Dudenhofens Trainer Christian Schultz. „Dann war der Wechsel nur noch Formsache. Das Team und er haben mich sehr gut aufgenommen“, berichtet Styblo.

Schon vor seiner Zeit an der Iggelheimer Straße nahm er die positive Arbeit der Dudenhofener wahr: „Der FVD ist für seine kompromisslose und überfallartige Spielweise bekannt. Es war immer unangenehm, gegen sie zu spielen, weil sie um jeden Zentimeter kämpfen und niemals aufgeben.“

Toller Teamspirit.

Im Hinspiel Anfang November kam Styblo gegen seinen neuen Verein in der 75. Minute. Es blieb beim 1:1. Jetzt, als Teil der Mannschaft, kennt der ehemalige TuS-Akteur die Stärken seiner Nebenleute noch besser: „Die Geschlossenheit und der Teamspirit sind unsere größte Stärke.“

Dies bezeichnet er als „einzigartig“. Auch die Kompaktheit sowie die Aggressivität im Spiel gegen den Ball schätzt Styblo an seinen neuen Jungs. In Pfeddersheim feierte er in Minute 77 sein Debüt für den FVD.

„Der 3:0-Sieg war ein großes Ausrufezeichen an die Konkurrenz“, so der 21-Jährige. In Zukunft könnte der Neuzugang öfter in die Startelf rücken. Helfen kann er dem FVD. Davon ist er überzeugt.

„Ich denke, dass die sehr schnelle und überfallartige Spielweise wie für mich gemacht ist. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich zum Torabschluss oder hinter die Abwehrkette zu kommen. Durch meine Schnelligkeit passe ich nahezu perfekt in das System.“ Durch seinen Einsatz für Dudenhofen verfolgt er auch ein langfristiges Ziel: „Ich werde dem Team helfen können, sich dauerhaft in der Oberliga zu etablieren.“

Mit der Eintracht erwartet er einen Gegner, der „voll auf Sieg spielen wird“. Trier startet gegen den FVD ins neue Oberliga-Jahr. Das Spiel gegen Wormatia Worms am vergangenen Samstag fiel ins Wasser. Mit einem Sieg wäre Dudenhofen einen Zähler vor dem Tabellen-Vierten.

Quelle: Nico Henrich

Ausgabe Die Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 54
Datum Mittwoch, den 4. März 2020
Seite 17
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