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Der Kampf der Linken

Dudenhofen spielt bei Kaiserslautern II – Was der Betze-Fan zu sagen hatAm Sonntag (15.30 Uhr) spielt Oberliga-Aufsteiger FV Dudenhofen bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Dudenhofens Linksverteidiger Dominic Himmighöfer wird erneut versuchen, es in die Startelf zu schaffen.

Beim Pokalspiel gegen den SC Idar-Oberstein bereitete er den Treffer von Kevin Schall vor – ein gutes Bewerbungsschreiben für einen Einsatz am Sonntag. Durchsetzen muss er sich auf seiner Position gegen Jannik Said, der im Winter von Ligakonkurrent TSG Pfeddersheim kam.

„Dass wir auf derselben Position spielen, zwingt uns, immer unsere beste Leistung abzurufen“, sagt Himmighöfer: „Wir verstehen uns sehr gut. Er ist ein super Typ, passt sportlich und menschlich perfekt zu uns.“

Dass es so gut läuft, daran haben beide Anteil. „Nach der sehr durchwachsenen und kurzen Vorbereitung ist unsere aktuelle Form sowie die Punkteausbeute nicht selbstverständlich“, so Himmighöfer. Er zielt beim aktuellen Erfolg vor allem auf die Heimstärke ab, die dem FVD zu Gute komme. Dass es auswärts nicht so läuft, versucht der Verteidiger zu erklären: „Die Chancen vor dem Tor nutzen wir zuhause eiskalt aus und sind immer in der Lage, zu treffen.

Anders ist das auswärts. Wir haben die Effizienz vor dem gegnerischen Tor vermissen lassen und haben einfach zu viele Fehler gemacht.“ Trotzdem werde er mit seiner Elf alles daran setzen in Zukunft auch auf fremdem Platz zu punkten.

Kaiserslautern steht einen Punkt hinter dem FVD und gewann die letzten beiden Oberliga-Vergleiche gegen die Auswahl von Trainer Christian Schultz deutlich (4:1, 5:0).

„Wir sind in diesem Jahr erfahrener und wissen, worauf es ankommt, um in dieser Liga zu bestehen. Der Unterschied zwischen der Verbandsliga und der Oberliga ist enorm. Außerdem haben wir das Glück, dass wir von Verletzungen verschont geblieben sind bis jetzt“, erklärt Himmighöfer den guten Start gegenüber dem von vor zwei Jahren.

Gegen den FCK II will Dudenhofen laut dem Außenverteidiger „mutig nach vorne spielen und die Fehler reduzieren“. Auch zur Profimannschaft des Gegners hat Betze-Fan Himmighöfer eine Meinung: „Die Spieler tragen meiner Meinung nach die größte Schuld. Ich habe nicht viele Spiele gesehen. Aber das, was ich gesehen habe, hat mir leider schon gereicht. Ohne Kampf und Leidenschaft gewinnst du keine Spiele. Und das fehlt einfach aktuell.“

Quelle: Nico Henrich

Ausgabe Die Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 219
Datum Freitag, den 20. September 2019
Seite 20
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